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Bürgermeister, Landrat, Kreisverwaltung und Bio-Landwirte Hand in Hand in der Pforzheimer VHS-Küche (von links): Martin Steiner, Daniel Sailer, Marion Mack, Thomas Karst, Bastian Rosenau, Heiko Genthner, Thomas Keller, Birgit Gay, Helge Viehweg, Thomas Zeilmeier, Mario Weisbrich und Steffen Bochinger.  Foto: Moritz 

Menü des Landrats und acht Bürgermeistern: Die Bio-Musterregion Enzkreis ist eine Liebe, die durch den Magen geht

Pforzheim/Enzkreis.Kaum kommt man aus dem Aufzug und betritt im dritten Stock den Gang zur Küche der Volkshochschule in Pforzheim, liegt bereits ein verführerischer Duft in der Luft. In der Küche selbst sind vorzugsweise Männer mit der Zubereitung eines anspruchsvollen Mehr-Gänge-Menüs beschäftigt: der Landrat und acht Bürgermeister, die sich nicht nur von den kulinarischen Vorzügen der Bio-Musterregion Enzkreis überzeugen wollen, sondern unter Anleitung von Beate Vogel von Enzkreis Kulinarik auch selbst kräftig Hand anlegen.

Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger etwa hat bereits Obst filetiert und zeigt seine Kochkünste bei der Zubereitung des Spätzlesteigs. Das habe er bei den Naturfreunden auf dem Dietlinger Römerberg gelernt, grinst der Schultes.

Landrat Bastian Rosenbau gibt sich selbstbewusst: Man habe alles im Griff und der Kreis gehe bei der Thematik Bio-Musterregion federführend voran.

Mit Marion Mack sorgt eine Regionalmanagerin dafür, dass die maßgeblichen Akteure sich vernetzen können und Veranstaltungen zielgerichtet den Bekanntheitsgrad des Projekts erweitern. Bei der Veranstaltung am Montagabend sind laut Mack Produkte folgender Herkunft am Start: Biowinzerei Bischoff (Keltern), Biolandhof Gay (Rermchingen), Metzgerei Dürr & Beier (Remchingen), Demeter-Gärtnerei Auenhof (Neulingen), Biolandhof Reiser (Straubenhardt), Demeter-Hof Blanc (Knittlingen), Biolandhöfe Aichele-Adrion (Mühlacker) sowie vom Biomarkt GöPi (Karlsbad) und Denns Biomarkt (Pforzheim).

Daniel Sailer, der Dezernent für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung beim Landratsamt Enzkreis, hat eine klare Sicht der Dinge: „Nur Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter.“ Die Bio-Produkte müssten auch einen Käufer finden. Königsbach-Steins Bürgermeister Heiko Genthner sieht das genauso: Es handele sich um hochwertige Produkte. Dafür müsse man auch bereit sein, einen fairen Preis zu bezahlen.

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