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30 umgebaute, ehemalige Behördenfahrzeuge hatte Tobias Kreiner (Zweiter von rechts) am Niebelsbacher Ortseingang versammelt. Das älteste Fahrzeug auf dem Platz war aber das 37Jahre alte, noch im Dienst stehende TLF 16/25 der Feuerwehrabteilung Dietlingen (links). Ossmann 

Mit Feuerwehrautos auf Reisen

Erstmals hat Tobias Kreiner aus Ellmendingen (24) ein Treffen von Automobilisten organisiert, deren Leidenschaft der Umbau von ausgemusterten Behördenfahrzeugen, überwiegend von Feuerwehrautos zu Wohnmobilen, ist.

So trafen sich von Freitag bis Sonntag insgesamt rund 60 Personen mit ihren 30 individuell umgebauten Fahrzeugen, vom einfachen VW-Transporter bis zum Lastwagen. Gekommen waren sie nicht nur aus der Region, sondern auch aus St. Gallen, Sigmaringen, Freiburg, Offenburg, Mainz oder München. Die weiteste Anreise hatte Leo Winkler. Er war mit seinem umgebauten Bundeswehr-VW T 3-Bus aus Hohenstein-Ernstthal im Freistaat Sachsen aus rund 570 Kilometer Entfernung angereist.

In Keltern genossen sie die Gastfreundschaft und die gut vorbereitete Location am Ortseingang von Niebelsbach. Drei Tage lang wurde geplaudert, gefachsimpelt, gelacht und abends auch die Lagerfeuerromantik mit Gitarrenmusik genossen.

Die Unterstützung aus der Bevölkerung war groß, ebenso wie das Interesse am Samstagnachmittag, an dem die „Globetrotter“ zu einem Besuch eingeladen hatten und bereitwillig Auskunft über die Technik, den Ausbau und die Abenteuer mit ihren teilweise über 30 Jahre alten Fahrzeuge gaben. Kurios dabei, dass das älteste Fahrzeug auf dem Gelände mit 37 Jahren und 26 000 Kilometern das noch in Dienst stehende TLF 16/25 der Feuerwehrabteilung Dietlingen war.

Kreiner geht „nach der gelungenen Premiere, bei der es keine Beschwerden gab“ davon aus, „dass das Treffen wiederholt werden kann – und wer weiß, vielleicht entwickeln sich diese Treffen dann auch zu einer touristischen Attraktion in Keltern.“

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