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Die CDU-Fraktion hat sich beim RP dafür eingesetzt, dass die Einschränkungen beim Neubau der Herrenwaagbrücke für die Dürrmenzer nicht ganz so hart ausfallen.  Foto: Lutz 

Mühlacker CDU-Fraktion wendet sich an Regierungspräsidentin wegen Herrenwaagbrücke

Mühlacker. Seit Kurzem ist klar, dass die Belastungen für die Dürrmenzer Einwohner beim Neubau der Herrenwaagbrücke doch drastischer ausfallen, als zunächst angenommen (PZ berichtete). Deswegen hat sich die CDU-Fraktion im Mühlacker Gemeinderat nun dafür eingesetzt, dass das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe den Ablaufplan für den Brückenbau über die Enz mit dem Ziel überprüft, die Einschränkungen für die Bevölkerung abzumildern.

In einem Schreiben an Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder verweist der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Bächle auf den Kurswechsel: Ursprünglich sei angekündigt gewesen, der Verkehr könne während der Arbeiten an der neuen bis zu deren Fertigstellung über die alte Brücke rollen. Das sei nun leider nicht der Fall. Die CDU-Fraktion bezieht sich auf die Informationen über die Planung und die einzelnen Bauphasen durch zwei Vertreter des Regierungspräsidiums in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Gemeinderates der Stadt Mühlacker am vergangenen Dienstag (PZ berichtete).

Schon in der Sitzung habe Stadtrat Wolfgang Schreiber (CDU) darauf hingewiesen, dass möglicherweise Dürrmenz nicht nur sechseinhalb, sondern bis zu neun Monate vom allgemeinen Verkehrsnetz abgehängt sein werde und mit langen Umleitungsstrecken leben müsse. „In Dürrmenz leben viereinhalbtausend Menschen, für die diese Einschränkung über eine so lange Zeit schwer zu verkraften sein wird“, so Bächle an die Präsidentin. Mehr über die CDU-Bemühungen wegen des Mühlacker Brückenneubaus lesen Sie am Mittwoch, 28. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.