Work-Life-Balance ist bekanntlich eine Frage des richtigen Verhältnisses. Nico Gunzelmann hat dafür offenbar eine recht praktische Lösung gefunden. Der CDU-Landtagsabgeordnete aus Pinache sitzt beim Cannstatter Wasen im Festzelt. Anzug und Krawatte statt Lederhose und Trachtenhemd, Laptop statt Maßkrug.
Eine Kolumne von PZ-Redakteur Johannes Rose
Die Hände an der Tastatur, den Blick pflichtbewusst auf den Bildschirm gerichtet. Um ihn herum haben sich die Menschen derweil für einen anderen Schwerpunkt der Abendgestaltung entschieden. Auf den Bänken wird getanzt, gefeiert und angestoßen.


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Gunzelmann schreibt dazu bei Instagram nur: „Work Life Balance.“
Und tatsächlich: Andere schließen irgendwann den Laptop, verlassen das Büro und gehen anschließend auf den Wasen. Gunzelmann spart sich diesen ineffizienten Zwischenschritt. Arbeit und Vergnügen finden einfach am selben Biertisch statt. Zumindest fürs Foto.
Auch in den Kommentaren findet das Modell Zuspruch. „Friedrich Merz gefällt das“, schreibt einer. Gunzelmann antwortet: „Das hoffe ich doch.“ Und tatsächlich kann der Kanzler beruhigt sein. Zumindest beim CDU-Nachwuchs hat man verstanden: Das Leben darf stattfinden. Aber erst, wenn die Arbeit getan ist.


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