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Prozess gegen ehemaligen KSK-Kommandeur in Munitionsaffäre
Ein Opfer seiner Vorgänger? Brigadegeneral Markus Kreitmayr (links), ehemaliger KSK-Kommandeur, wird unterlassene Mitwirkung bei Strafverfahren vorgeworfen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Bernd Weißbrod/dpa
Region
Munitionsaffäre: Früherer KSK-Kommandant kritisiert heutigen BND-Vize-Präsidenten
  • Felix Biermayer

Tübingen/Calw. Wegen seiner Rolle in der „Munitionsaffäre“ steht der frühere Kommandeur des Kommando Spezialkräfte (KSK) Markus Kreitmayr vor dem Tübinger Landgericht. Obwohl es dabei um die von Kreitmayr ermöglichte straffreie Rückgabe von durch Soldaten gehortete Munition geht, wirft der Prozess ein Licht auf den Umgang mit Munition in der Elite-Einheit. Verschiedene Zeugen berichteten davon, dass Fehlbestände bei den Munitionsinventuren vor 2019 passend gemacht wurden.

Ein Zeuge wurde deutlicher. Er war in Kreitmayrs Zeit Kommandant der Unterstützungskräfte des KSK und

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