
Enzkreis/Straubenhardt. Dass beim Besuch des Jugendamts ein Vater austickt, ist zwar kein Alltag – aber Behörden erleben deutlich öfter als früher brenzlige Situationen. Dagegen reagieren sie mit Schutzkonzepten, Schulungen, teils sogar technischen Werkzeugen, um abzusichern, dass im Notfall Hilfe die Mitarbeiter am Einsatzort findet. Fälle wie am Dienstag in Schwann sind eine absolute Ausnahme. Trotzdem: Im Vergleich zu früher haben rüder Umgangston und psychisch auffälliges Verhalten zugenommen, meint Katja Kreeb, Sozialdezernentin des Enzkreises.
Wenn Leute vom Amt in den Alltag von Bürgern eingreifen müssen, dann ist das für die Betroffenen hochemotional. Nur in den seltensten Fällen eskalieren solche Besuche –
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