Eine Frau aus Eritrea und ihre beiden Kinder konnten am 11. Mai nur noch tot geborgen werden können. Foto: Tilo Keller
Region
Nach Familientragödie in Vaihingen: Frage nach Todesursache noch offen

Vaihingen/Enz. Eine Familientragödie hatte am Dienstag vergangene Woche die Region erschüttert. Eine 28-Jährige und ihre beiden drei und sieben Jahre alten Kinder warten tot aus der Enz in Vaihingen geborgen worden.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Heilbronn sowie das Polizeipräsidium Ludwigsburg waren bereits am Fundtag von einem "mutmaßlichen, zweifachen Tötungsdelikts mit anschließendem Suizid" ausgegangen. Bislang liege lediglich das vorläufige Ergebnis der Obduktionen vor, sagt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums. Dieses lege nahe, dass die Beamten mit ihrer These richtig liegen.

Momentan werden die Ermittlungen dennoch aufrecht erhalten, denn "wir können ein Unfallgeschehen noch nicht ganz ausschließen", so die Sprecherin. Mit weiteren Ergebnissen wird Ende der Woche gerechnet. Offen ist bislang unter anderem die Frage, ob die 28-Jährige und ihre Kinder ertranken oder eine andere Todesursache vorliegt.