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Drogen und Bargeld in erheblicher Menge hat die Polizei bei dem 48-jährigen Calmbacher in dessen Geschäftsräumen Mitte April beschlagnahmt.
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Versiegelt wurden die Türen am Geschäftsgebäude in Calmbach, in dem sich unter anderem eine Cannabisaufzuchtanlage befand. Foto: PZ-Archiv

Nach Fund von fast 90 Kilo Marihuana und Cannabis: So geht es im Calmbacher Drogenfall weiter

Bad Wildbad-Calmbach. Der spektakuläre Fund von fast 90 Kilo Marihuana und Cannabis im Wert von knapp einer halben Million Euro, unter anderem in einem Calmbacher Geschäftshaus, Mitte April hat weitreichende Konsequenzen.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Tübingen, Nicolaus Wegele, auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“ berichtet, sitzen die beiden Hauptverdächtigen, ein 48-jähriger Geschäftsmann aus Calmbach und ein 66-Jähriger aus dem Ortenaukreis, weiterhin in Untersuchungshaft. „Wir rechnen mit einer Anklageerhebung bis Ende Juni“, so Wegele.

Noch würden Vernehmungen und Auswertungen laufen. Die beiden Männer müssen sich voraussichtlich wegen Handelstreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge verantworten. „Es ist die größte sichergestellte Menge Marihuana in der Region in den letzten Jahren“, so Wegele.

Der Fall hatte im April landesweit Schlagzeilen gemacht und für Aufsehen in der Bevölkerung gesorgt. Zeitgleich schlugen in Bad Wildbad, im Ortenaukreis und im Landkreis Böblingen über 100 Polizeibeamte an mehreren Örtlichkeiten zu, darunter auch in einem Geschäftshaus in Calmbach. 6,5 Kilo Marihuana, zwei Cannabisaufzuchtanlagen sowie eine scharfe Schusswaffe und Munition wurden bei dem Calmbacher gefunden.

Mehr über das Thema lesen Sie am Donnerstag, 23. Mai, in der „Pforzheimer Zeitung Nordschwarzwald“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.