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Auf freiem Feld zwischen zwischen dem Tiefenbronner Häckselplatz, wo dieses Foto aufgenommen wurde, und dem Netto-Markt am Ortsrand soll am Freitagabend ein Wolf gesichtet worden sein.  Foto: Ketterl 

Nach Sichtung bei Tiefenbronn: Frühwarnsystem für Wolf angeregt

Enzkreis/Tiefenbronn. Am Freitag vergangener Woche gegen 19 Uhr habe ihn ein Mitbürger informiert, dass er bei Tiefenbronn einen Wolf gesichtet habe. Das berichtete Wolfgang Liebl der PZ. Es sei bereits der vierte Bericht über eine Wolfssichtung im Heckengäu zwischen Burgruine Liebeneck, Tiefenbronn und Wimsheim, die ihm seit Dezember zu Ohren gekommen sei, so der Tiefenbronner Jäger und CDU-Kreisrat. Im konkreten Fall habe er gleich einen Ziegen- und Pferdebesitzer im Ort informiert, damit der Schutzmaßnahmen ergreifen kann. Ein solches Frühwarnsystem hätte Liebl gerne für alle Bürger.

Er wünscht sich deshalb ein Telefon-Hotline, über die das Kreisjadamt Wolfssichtungen von Bürgern aufnimmt und anschließend – beispielsweise auf der Homepage des Enzkreises – veröffentlicht. „So könnte jeder sehen, wo der Wolf seine Kreise zieht und sich entsprechend vorbereiten oder verhalten“, sagt Liebl.. Beim Kreisjagdamt des Enzkreises reagiert man zurückhaltend auf Liebls Vorschlag.

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