
Schömberg. Zehn Minuten: Länger brauchten die Gemeinderäte nicht, um die wichtigsten Details der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr zu beschließen. Wer nach dem überraschenden und frühzeitigen Rücktritt von Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn eine Stellungnahme des 49-Jährigen oder aus den Fraktionen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die erste Sitzung des Gemeinderats nach dem Paukenschlag vor drei Wochen lief eigentlich ab, wie jede andere auch. Wenig Zuschauer: Sechs, um genau zu sein – darunter die ehemalige stellvertretende Hauptamtsleiterin Katrin Strauch und Dauergast Roland Helber. Und bei den Gemeinderäten sowie Rathausmitarbeitern herrschte vor und während der Sitzung gute Stimmung – zumindest im öffentlichen Teil. Nachdem die Termine für die Wahl, die Bewerbungsfrist und Vorstellungsrunde feststanden, äußerte sich Leyn zumindest im Vieraugengespräch.
„Surreal“ sei es ihm vorgekommen, die Wahl seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers in der Sitzung zu besprechen, sagte
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