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Mit schwarzem Ruß belegt und weitestgehend unbenutzbar: die Räume und das Inventar des Gemeindehauses vor viereinhalb Jahren. Foto: Privat
Mit schwarzem Ruß belegt und weitestgehend unbenutzbar: die Räume und das Inventar des Gemeindehauses vor viereinhalb Jahren. Foto: Privat
13.09.2018

Nach verheerendem Brand: Saniertes Gemeindehaus in Wilferdingen wieder offen

Remchingen-Wilferdingen. Im Innern komplett verraucht und verrußt hat ein folgenschweres Feuer das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Wilferdingen im März 2014. Der Rauch breitete sich von einer Teeküche im Untergeschoss aus und machte das einst sonst so lebendige Haus von einer Nacht auf die andere weitestgehend unbenutzbar. Doch jetzt kann man dort wieder nach vorne blicken.

Ein plötzlicher Schlag für das gesamte Gemeindeleben, für Kindergottesdienst und Jungscharen, Chöre, Konfirmandenunterricht, Seniorenkreis, die Bücherei und viele andere regelmäßige Veranstaltungen und Treffpunkte, die bis heute behelfsweise eine neue Bleibe finden mussten. Nun ist es geschafft und die Gemeinde kann trotz einiger weiterer Schreibtisch- und Organisationsarbeit einmal tief durchatmen: Am Sonntag, 16. September, um 16 Uhr weiht sie mit allen interessierten Besuchern das brandsanierte und gleichzeitig modernisierte sowie erweiterte Gemeindehaus am Kutscherweg mit einem Gottesdienst in der Christuskirche erneut ein und öffnet anschließend wieder die Türen für die Öffentlichkeit. Nach kurzen Festreden gibt es gegen 17.30 Uhr einen kleinen Imbiss und die Möglichkeit zum Rundgang.

„Jetzt haben wir neben der Kirche endlich wieder ein eigenes Gemeindezentrum, einen Ort zum Treffen und ganz neue Möglichkeiten“, freuten sich im Vorfeld Pfarrer Friedemann Zitt und Diakon Patrick Zipse: „Nach viel Zeit und Kraft für das Großprojekt sind wir endlich auf der Zielgeraden.“ Das 1966 erstmals eröffnete und Ende der 90er-Jahre teilmodernisierte Karl-August-Mühlhäuser-Haus sei nun von außen wie innen zeitgemäß dem aktuellen Bedarf der bestehenden und neuen Angebote angepasst, verdeutlichte der betreuende Architekt Peter Schaller. So ist es beispielsweise durch einen Aufzug vollkommen barrierefrei zugänglich. Während statt Öl im Rahmen einer energetischen Sanierung nun eine Pellet-Erdgaskombination für Wärme sorgt, hat sich durch einen Erweiterungsbau nicht nur die Nutzfläche vergrößert – ein Foyer bietet nun auch die Möglichkeit, sich in der kälteren Jahreszeit oder bei Saal-Veranstaltungen in gemütlichem Ambiente auszutauschen.

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