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Das Jugendkonzert eröffneten die Kinder der musikalischen Früherziehung mit einer Handwerkerparade, rechts ihre Mentorin Ingrid Löffler. Foto: Manfred Schott
Das Jugendkonzert eröffneten die Kinder der musikalischen Früherziehung mit einer Handwerkerparade, rechts ihre Mentorin Ingrid Löffler. Foto: Manfred Schott
20.07.2017

Nachwuchs der musikalischen Früherziehung erobert in Eisingen die Bühne

Eisingen. Der Musikverein Eisingen hatte zum Konzert seiner Jugend in die Bohrrainhalle geladen. Kurz vor Beginn der Sommerferien konnten die Kinder und Jugendlichen zeigen, was sie drauf haben.

Und das konnte sich hören und sehen lassen, was der große Beifall nach den einzelnen Auftritten bestätigte und außerdem zum Konzertausklang noch mehrere Zugaben herausforderte. Sascha Widmann führte durch das Programm. Er erinnerte daran, dass das Jugendorchester über Pfingsten zur Partnergemeinde San Polo d’Enza in der Emilia Romagna gereist war und dort mehrere Auftritte in Altersheimen und Dorffesten rund um San Polo hatte. Jetzt, beim Jugendkonzert in Eisingen, hatten die Jüngsten den Vortritt. Na, was wird denn das auf der Bühne? Die Kinder der musikalischen Früherziehung schleppten Bretter, Balken, einen Sägebock, Röhren, Hämmer und Folien rauf zur Bühne. „Kapo“ Ingrid Löffler, die Leiterin der Gruppe, lüftete das Geheimnis: Die neun Mädchen und Buben am Glockenspiel, die Melodika, die Blockflöte sowie die beiden Jugendmusikerinnen mit Querflöte machten bei einem gelungenen Auftritt die Handwerker musikalisch zum Thema. Dabei bot das Kinderlied „Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss zu uns Kindern gehen“ den idealen Background.

„Rock & Pop“ standen im Mittelpunkt der zahlreichen Konzertbeiträge des Schüler- und Jugendorchesters unter der Leitung von Isabell Liebig. Dabei widmete das Schülerorchester den Mamas das Volkslied „Es war eine Mutter die hatte vier Kinder, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter“. Danach ging’s mit „Let’s Rock“, „Power Rock“ und „Come and rock me Amadeus“ fetzig weiter. Das Jugendorchester startete mit eher hymnischen Klängen, dem „Two Steps From Hell - A Hero’s Return“. „Ooka-Chaka ooka ooka“, wenn diese Worte erklingen, na klar dann steht der amerikanische Pop-Song „Hooked on a feeling“ der Band „Blue Swede“ dahinter. Aber auch „Salsa and Chips“ gab es musikalisch zu genießen sowie mit „Arabien Dance“ eine Nacht bei den Beduinen. Mit dem Pop-Stück „Symphony“ setzte das Jugendorchester einen spannenden Schlusspunkt unter ihre Pop-Parade. „Musikerwitze für Insider“ brachten vor jedem Konzertbeitrag auch die Lachmuskeln in Schwung.