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Zu wenig Personal: Vorerst bleibt das B10-Nadelöhr zwischen Eutingen und Niefern bestehen.
Zu wenig Personal: Vorerst bleibt das B10-Nadelöhr zwischen Eutingen und Niefern bestehen. © Seibel
22.04.2011

Nadelöhr der B 10 zwischen Eutingen und Niefern bleibt vorerst bestehen

PFORZHEIM/NIEFERN. Das Nadelöhr der B 10 zwischen Pforzheim-Eutingen und Niefern wird so schnell nicht verschwinden. Dort verengen sich die beiden Streifen der Bundesstraße auf eine Spur – seit langem ist das vor allem im Berufsverkehr eine Staufalle.

Seit vielen Jahren ist das ein großes Ärgernis für die Autofahrer. Der durchgehend vierspurige Ausbau der B 10 sollte diese Engstelle beseitigen. Seit 2008 liegt auch ein Entwurf auf dem Tisch. Doch es ging nie recht vorwärts. Jetzt haben die Planer des Landes das Vorhaben auf die lange Bank geschoben.

Dem Regierungspräsidium (RP) in Karlsruhe fehlt das Personal für die Planung. Projekte wie die Modernisierung der A 8 im Enztal seien wichtiger, so das RP. Die Behörde habe zurzeit keine Ressourcen mehr frei. Die Planung für die B10 werde erst dann wieder aufgenommen, wenn der Autobahnübergang im Enztal unter Dach und Fach wäre. Das aber kann noch lange dauern. Denn viele Anwohner und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn fordern einen besseren Lärmschutz, die Überlegungen des Landes seien unzureichend, wird kritisiert. Also bleibt die Staufalle der B10 noch lange ein Ärgernis für die Autofahrer. rst