
Niefern-Öschelbronn. Eigentlich müsste Bademeister Olaf Arndt jetzt zum Mikrofon greifen und seine erste Durchsage machen. Es ist Montag, kurz vor 12 Uhr. Weil aber nur noch eine Frau einsam ihre Kreise im Becken zieht, spricht er sie lieber persönlich an. „Die ist relativ spät gekommen und weiß vielleicht noch nicht, dass sie gleich wieder raus muss“, sagt Arndt. Pünktlich zur Mittagszeit endet nämlich die erste Schicht. Das bedeutet: Alle Gäste müssen das Freibad in Niefern verlassen. Dann haben die Mitarbeiter eine Stunde Zeit, alles zu reinigen und zu desinfizieren, bevor die nächste Welle Menschen rein darf. Deren Weg ins kühle Nass säumen unzählige Hinweis- und Verbotsschilder, die Sammelumkleiden sind geschlossen, Schwimmen ist nur in Reih und Glied erlaubt. Und trotzdem wird im Gespräch mit Verantwortlichen und Besuchern schnell klar: Die Erleichterung, überhaupt wieder Schwimmen gehen zu können, überwiegt.
Turm und Rutsche geschlossen
So auch bei Gisela Gegenheimer aus Eutingen. Sie
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