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Asiatische Hornissen
Asiatische Hornissen sind eine Herausforderung für den Fachmann. Aus Asien droht nun eine weitere Gefahr: Es handelt sichdabei um eine Milbe, die mindestens so gefährlich ist, wie die Varroamilbe, die die Beinen schon lange plagt.
picture alliance/dpa | Boris Roessler (Symbolbild)
Region
Neue Bienenmilbe rückt näher an den Enzkreis: Experten warnen vor gefährlichem Parasiten aus Asien

Enzkreis. Seit geraumer Zeit hält die regionalen Imker der Kampf gegen die Asiatische Hornisse in Atem. Als wenn dieses Problem nicht genug wäre. Die auf Bienenthemen versierte Universität Hohenheim berichtet von einer neuen potenziellen Gefahr aus Asien: Die sogenannte Tropilaelaps-mercedesae-Milbe werde die heimischen Imker vor weitere Herausforderungen stellen. Sie breite sich rasch aus. Es sei dringender Handlungsbedarf bei Monitoring und Bekämpfung geboten. Die ursprünglich asiatische Bienenmilbe hat den Sprung von der asiatischen Riesenhonigbiene auf die hiesige Westliche Honigbiene geschafft und rückte zwischenzeitlich über den Kaukasus Richtung EU vor. Was Experten massiv beunruhigt: Infos aus Belarus und Ukraine seien unvollständig, vermutlich sei die Milbe bereits bis in die Türkei vorgerückt. Bei einem Sprung nach Griechenland und Bulgarien werde das Vordringen nach Mitteleuropa rasch voranschreiten.

Die Redaktion wollte von einem in der Region bekannten Imker wissen, wie die herannahende Gefahr eingeschätzt wird und wie es an der aktuellen Front der Asiatischen Hornisse aussieht. Heinrich Herb, Imker

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