Neuenbürg. Zwei Tage lang wurde das historische Schloss Neuenbürg zum pulsierenden Zentrum der Musik. Unter dem Motto „Neuenbürg musiziert“ vereinten sich Schülerinnen und Schüler in Orchestern, Ensembles und Chören, um gemeinsam ein vielfältiges und inspirierendes Festivalprogramm zu gestalten – getragen von echter Spielfreude, Teamgeist und künstlerischem Engagement.
600 erwartungsvolle Besucher kamen an beiden Tagen. Bürgermeister Fabian Bader gab den offiziellen Startschuss, begleitet von festlichen Trompetenfanfaren der Jugendmusikschule. Danach übernahmen die Bläserklassen der Neuenbürger Schulen sowie das Jugendsinfonieorchester die Bühne. Das Zusammenspiel zwischen jungen Talenten und erfahrenen Musikern sorgte für Gänsehautmomente.


Musik-Festival zum 60-jährigen Bestehen der Jugendmusikschule Neuenbürg
Im atmosphärischen Schlosskeller verzauberten die Unterstufenchöre des Gymnasiums das Publikum. Der Kammerchor des Gymnasiums setzte mit feinen A-cappella-Klängen und musikalischer Präzision einen kunstvollen Kontrast, bevor die Kantorei mit einem großen Chorprojekt den Abend klangvoll abrundete. Der zweite Festivaltag zeigte im Fürstensaal mit Kammermusikbeiträgen der Jugendmusikschule sein buntes Spektrum und erstaunlich hohes Niveau. Kleine Besetzungen – von hochvirtuosen Blockflötenensembles bis zu sechs Händen am Piano – präsentierten ein sorgfältig einstudiertes Programm.


Ein Schulkonzert verbindet: Großes musikalisches Weihnachtsevent im Gymnasiums Neuenbürg
Im Schlosskeller gehörte der Abend anschließend ganz der Jugend: Die Jam-AG des Gymnasiums eröffnete mit kreativen Improvisationen, gefolgt vom Rock-Pop-Chor, der moderne Klassiker und eigene Arrangements zum Besten gab. Den Abschluss bildete die Schulband. Der Schlosskeller verwandelte sich für diesen Abend in einen Rock-Club, in dem alle Generationen mitwippten. Fazit: Musik als Brücke zwischen Menschen. „Neuenbürg musiziert“ hat auf eindrucksvolle Weise die verbindende Kraft der Musik bewiesen.

