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Birkenfelds Revierförsterin Susanne Schletter (von rechts), Forstamtsleiter Frieder Kurtz, Waldkindergartenleiterin Annette Haug, Julia Lauer von der Klimaschutzstabsstelle sowie die Pädagoginnen Franziska Rudisile und Petra Rudisile vor dem neuen Bauwagen des Birkenfelder Waldkindergartens. Foto: Gegenheimer
Birkenfelds Revierförsterin Susanne Schletter (von rechts), Forstamtsleiter Frieder Kurtz, Waldkindergartenleiterin Annette Haug, Julia Lauer von der Klimaschutzstabsstelle sowie die Pädagoginnen Franziska Rudisile und Petra Rudisile vor dem neuen Bauwagen des Birkenfelder Waldkindergartens. Foto: Gegenheimer
17.07.2017

Neuer Raum zum Entdecken im Wald bei Birkenfeld

Birkenfeld. Beim „Tag des offenen Waldes“ an der Forchenschlaghütte Richtung Neuenbürg konnten Bürger aus Birkenfeld und der Region auf Entdeckungstour durch die neuen waldpädagogischen Einrichtungen der Gemeinde gehen.

Forstamtsleiter Frieder Kurtz betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Birkenfeld, allen voran Bürgermeister Martin Steiner, und Revierförsterin Susanne Schletter, die einen waldpädagogischen Auftrag hat, getragen von Gemeinde und Landkreis. Das Waldklassenzimmer, die frühere Pflanz- und Fasanengartenanlage, kann als außerschulischer Lernort für Schulklassen, aber auch für Erwachsenengruppen genutzt werden, die den Wald ganz praktisch kennenlernen sollen. Julia Lauer von der Stabsstelle Klimaschutz am Landratsamt stellte das Projekt „Solar Home System“ vor. Die neue kleine Photovoltaikanlage, Resultat eines schulischen Solarprojekts, versorgt die Hütte mit Strom für Licht und Kleingeräte.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Forchenschlaghütte stehen seit jüngster Zeit ein Bauwagen und ein Mobilheim für den im September startenden Birkenfelder Wald-Natur-Kindergarten (WaNaKiBi). Wie Leiterin Annette Haug beschrieb, wird die Gruppe aus 20 Kindern ihre Basis für Schlechtwettertage im gemütlich ausgestatteten Mobilheim haben. Projektbezogen aber wird mit dem Bauwagen „die ganze Gemarkung Birkenfeld genutzt“ – von den Wildblumenwiesen zur Bienenbeobachtung bis zur Hühnerstallnähe beim Thema Ei. Unter 50 000 Euro schätzt Forstamtsleiter Kurtz die Investition in die baulichen Maßnahmen für die waldpädagogischen Einrichtungen, wozu noch die Arbeiten am Platz selbst kommen – der Nutzen könne vielfach sein.