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Harry Wörz, aufgenommen bei einem Pressetermin des Südwestrundfunk (SWR) im Jahr 2013 in Pforzheim. Foto: Uli Deck/dpa
Harry Wörz, aufgenommen bei einem Pressetermin des Südwestrundfunk (SWR) im Jahr 2013 in Pforzheim. Foto: Uli Deck/dpa
19.02.2016

Neues Angebot: Land kommt Harry Wörz bei Entschädigung entgegen

Bewegung im Streit um eine höhere Entschädigung für Harry Wörz: Das Land Baden-Württemberg habe dem 49-Jährigen Gräfenhäuser ein neues Entschädigungsangebot unterbreitet, so die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe.

Über die Höhe machte die Behörde keine Angaben. Sprecher Jürgen Gremmelmaier sagte aber: „Unser Ansinnen ist, eine endgültige und umfassende Einigung zu erzielen.“ Wörz hatte 2015 im Zivilverfahren vor dem Landgericht Karlsruhe ein Vergleichsangebot für die Haft und den Prozessmarathon bis zu seinem Freispruch Ende 2010 abgelehnt, wie die PZ berichtete. Das Land hatte laut Gremmelmaier eine „sechsstellige Summe zur Abgeltung aller Forderungen“ vorgesehen. Er müsse hohe Steuern bezahlen und Abzüge hinnehmen, sagte Wörz. Der Generalstaatsanwaltschaft zufolge sei Wörz jetzt vor einiger Zeit auf die Behörde zugekommen. Nach dem neuen Angebot des Landes sei nun Wörz am Zug: „Wir warten auf eine Reaktion“, sagte Jürgen Gremmelmaier. rst/lsw