Niefern-Öschelbronn mischt Bodensee-Wasser mit den eigenen Brunnen. Weitere Großprojekte auf dem Weg: neue Sporthallen und das Medizinzentrum in Öschelbronn mit Pflege und Klinik.
Der Kraftakt des Niefern-Öschelbronner Gemeinderats und des scheidenden Bürgermeisters Jürgen Kurz bei den Weichenstellungen für zahlreiche Vorhaben geht weiter. Einen großen Wurf präsentierte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung der Ratsrunde: Die Gemeinde münzt den geplanten Anschluss zur Bodensee-Wasserversorgung, den das Land während des Ausbaus der A 8 für Notfälle zur Verfügung stellen muss, für eigene Ziele um. Gemischt mit Wasser aus dem Schwäbischen Meer, wird das kalkreiche eigene Wasser künftig weicher – Härtegrad zwei statt bisher vier. Außerdem bekomme Niefern-Öschelbronn damit eine Reserveleitung, sollte bei den Brunnen der Gemeinde ein Notfall eintreten, freute sich Schultes Kurz über seinen Kniff.
Außerdem packte der Gemeinderat an: neue Sporträume in Öschelbronn und Niefern sowie einen geänderten Bebauungsplan für den Bereich in Öschelbronn mit Johanneshaus und Klinik.
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