Lebhaftes Niefern, wie hier beim verkaufsoffenen Sonntag: Wie sich der Ortsteil mit rund 8500 Einwohnern, vielen Firmen und drei anvisierten neuen Gewerbegebieten sowie ausgedehnten Wohngebieten entwickeln soll, sollen die Bürger mitdiskutieren. Foto: Tilo Keller, Archiv
Region
Niefern-Öschelbronn: Gemeinde plant ihre Zukunft
  • Ralf Steinert

Niefern-Öschelbronn. Niefern-Öschelbronn ist nach Mühlacker die zweitgrößte Kommune im Enzkreis. Mit zwei Ortsteilen, die unterschiedlich angelegt sind – hier Niefern nahe einer Großstadt und an die großen Verkehrswege A8 und B10 angebunden, dort das eher dörflich geprägte Öschelbronn. Für den Gemeinderat und die Verwaltung bedeutet das eine große Themenvielfalt.

Ob es nun um Infrastruktur, Gewerbe, Straßenausbau, Wohngebiete, soziale Fragen, Schul- und Jugendthemen oder Bürgerbeteiligung geht: Die zentralen Handlungsfelder wollen Ratsgremium und Rathausverwaltung in einem Entwicklungskonzept bis zum Jahr 2030 ausrichten.

Der Gemeinderat gab in der jüngsten Sitzung der Kommunalentwicklung (KE) den Zuschlag, den rund 18-monatigen Prozess bis zur Verabschiedung der Pläne Ende 2018 zu steuern. Was ist nötig und was kann sich die Gemeinde leisten? Am Ende soll ein Investitionsprogramm diese Fragen beantworten, die Zukunftsprojekte samt Umsetzungsschiene und die mittelfristige Finanzierung bestimmen. Die Federführung dafür übernimmt das KE-Dienstleistungszentrum der Landesbank Baden-Württemberg. Das kostet die Gemeinde knapp 60 000 Euro.

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