Niefern-Öschelbronn. Entspannende Klänge und Atemübungen haben die Schüler der Kirnbachschule Niefern ihrer Veranstaltung „Kultur an der Bischwiese“ vorangestellt. In diesem Jahr hatten die Schüler aus Grund-, Real- und Werkrealschule das Bühnengeschehen unter das Motto „Kultur liegt in der Luft“ gestellt. In ihrer Begrüßung sprach Realschulrektorin Sylvia Schleifer-Dürr von „Kultur zum Einatmen“ und lud die Besucher im komplett gefüllten Ameliussaal ein, das Angebot zum Durchatmen zu nutzen.
„Mir geht die Luft aus“, klagten augenzwinkernd die Schüler der Grundschul-Bläserklasse, die den Abend musikalisch eröffnen sollten. Gut dass Lehrer Reinhard Müller eine Luftpumpe dabei hatte. Damit konnten die Viertklässler mit „Oh Susanna“ und dem „Penguin March“ doch noch den Abend starten. Überraschend anders der folgende Auftritt. Die Klasse 5b präsentierte sich als „Orchester on air“. So brachte Lehrer Simon Hartmann nicht etwa „Luftgitarristen“ sonder gleich ein ganzes klassisches Orchester mit imaginären Instrumenten auf die Bühne, das er humorvoll anleitete. Der Popchor unter der Leitung von Lehrerin Anja Bruckner brachte die erste Interpretation des Hits „99 Luftballons“ auf die Bühne. Auch die Trommel-AG von Ulli Baral ließ den Hit von Nena erklingen. Die Siebtklässlerinnen Kaya und Kim Friede nahmen sich des Lieds auf Rollschuhen tanzend an.
Im Laufe des Abends präsentierte sich aber auch eine ganze Reihe von Solisten, die an Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Querflöte, Saxophon oder mit Gesang brillierten und zeigten, wie viele Talente es an der Nieferner Schule gibt. Mit der von Paul Priehn gesungenen Marseillaise, über Musik aus Mozarts Zauberflöte, von Carina und Fee Glöckner an den Querflöten, bis hin zum vierhändig am Klavier dargebotenen „Love is all around“ von Fabienne Fricker und Denise Wilke kamen vielfältige Musikrichtungen zu Gehör. Besonders viel Applaus bekam die Drittklässlerin Lina Burghardt, die mit viel Charme den Hit „Hulapalu“ von Andreas Gabalier sang. Die Sechstklässler Salih Chotza und Martin Manov begeisterten mit Eigenkompositionen auf Cajon und Gitarre.
Auch für das Auge gab es einige schöne Beiträge, wie den Schwarzlichttanz mit leuchtenden Luftballonen, die Trommler, die ebenfalls im Schwarzlicht rhythmisch auf Gymnastikbälle klopften, die Einradfahrerinnen, die elegante Figuren auf der Bühne zeigten oder die Tanz-AG, die zu Justin Timberlakes Hit „Can´t stop that feeling“ viel Rhythmusgefühl bewiesen. Zum Abschluss kamen zum Song „Chöre“ von Mark Forster nochmals alle Akteure auf die Bühne.

