
Kämpfelbach. Es sind meist nur wenige Sekunden, die die Menschen zum Überqueren der Schienen an den Bahnhöfen in der Region benötigen. Und doch sind es Sekunden, die im Gleisbett schnell zur tödlichen Falle werden können. Denn Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden, wie die Bundespolizei festhält. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren Hundert Metern zum Halt. Ein Beispiel: Der Bremsweg eines Zuges bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern beträgt bis zu 1000 Meter. Dennoch suchen sich viele Menschen in der Region immer wieder den kürzesten Weg – auch wenn, wie in Ersingen, der nächste Bahnübergang nur unwesentlich entfernt ist.
Aggressiv beschimpft
Ein PZ-Leser – der aufgrund einiger Anfeindungen anonym bleiben möchte – hat die gefährlichen Gleisübertritte in dem
Sie haben schon ein Abo? Hier anmelden
Sie haben noch kein Abo?
Wählen Sie jetzt aus:
Angebote mit gedruckter Tageszeitung
