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Erklären die Struktur im wilden Durcheinander des Plenterwalds im BereichSchollenbächle: die Förster Martin Hemme (links) und Fabian Kuhr. Foto: Bernhagen
Region
O, Tannenbaum: Die Tanne dominiert den wilden Plenterwald in Engelsbrand

Engelsbrand. Zufrieden, aber auch mit Sorgen schauen die Förster Fabian Kuhr und Martin Hemme vom Büchenbronner Aussichtsturm über den Engelsbrander Teil ihres Reviers. Hier gibt’s ihn, den von Experten hochgeschätzten Plenterwald, der in ganz Deutschland aber weniger als ein Prozent der Forstfläche ausmacht. Geprägt ist der von Tannen, Buchen und Fichten. „Da stehen kleine, große, dicke, dünne, alte, junge Bäume auf engstem Raum beieinander“, erklärt Kuhr die Besonderheit: „Das ist ein sehr stabiler Wald – für Stürme unempfindlich.“ Aber: „Nach dem Trockenheits-Stress der vergangenen Jahre machen wir uns Sorgen um die Tanne.“ Die macht hier über 50 Prozent des Baumbestands aus, während es in Baden-Württemberg nur acht und bundesweit gar nur zwei Prozent sind. Probleme mache der Kleine Tannenborkenkäfer, der die geschwächten Kronen befalle. „Da hinten wird’s rot“, sagt Kuhr und weist auf einen Bereich: „Ein Zeichen für Borkenkäferbefall – die Bäume muss man rausholen.“

Beim Spaziergang im Gewann Schollenbächle zeigt Hemme aus der Nähe, was den Plenterwald ausmacht: „Hier haben wir hohe Schattbäume

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