BM Steiner Birkenfeld
Martin Steiner (links) mit Frau und Kindern wurde von Wahlleiter Hartmut Ochner über seine Bestätigung im Schultes-Amt informiert.
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Martin Steiner ist am Sonntag erneut zum Bürgermeister in Birkenfeld gewählt worden.

Ordentliche Wahlbeteiligung: Martin Steiner ist wieder Birkenfelder Bürgermeister

Birkenfeld. In Birkenfeld war am Sonntag Bürgermeisterwahl. Einziger Kandidat und Sieger der Wahl ist der Amtsinhaber Martin Steiner, der mit 96,1 % der gültigen Stimmen erhielt.

Der 43-Jährige wurde mit 2523 von 2806 abgegebenen Stimmen wiedergewählt, die Wahlbeteiligung lag bei 32,79 %. Er war bereits im Jahr 2011 zum ersten Mal zum Bürgermeister der Enzkreis-Gemeinde gewählt worden. Bei einer Veranstaltung vor der Wahl nahm er für sich in Anspruch, dass er in seinen bisherigen Amtsjahren bereits viel bewegen und umsetzen konnte. Diese Bilanz untermauerte er mit durchaus eindrucksvollen Zahlen. So seien die Gewerbesteuereinnahmen in diesem Zeitraum von 10,8 auf 14,5 Millionen Euro gestiegen.

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Martin Steiner ist alter und neuer Schultes in Birkenfeld

Steiner zeigte sich mit einer Wahlbeteiligung über 30 % zufrieden und bedankte sich für den Vertrauensbeweis seiner Birkenfelder. Gratuliert hatten ihm am Wahltag der Enzkreis-Landrat Bastian Rosenau und Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch sowie viele weitere Bürgermeister aus dem Enzkreis.

Am 26. Mai steht er auch für den Kreistag zur Wahl

Nach einem Wahlkampf ohne Kampf um die Birkenfelder Rathausspitze folgt für Martin Steiner nun eine echte Bewährungsprobe: Bei der Kommunalwahl am 26. Mai will er in den Kreistag. Und da hat er durchaus Konkurrenz in Wahlkreis VI, zu dem neben Birkenfeld auch Straubenhardt gehört.

Schon 2014 hatte Steiner einen Sitz im Kreistag angepeilt. Kurzfristig zog er aber seine Kandidatur zurück, weil sein Umzug von Huchenfeld nach Birkenfeld – also von Pforzheim in den Enzkreis – zum Stichtag formal noch nicht in trockenen Tüchern war. Das baden-württembergische Meldegesetz sieht vor, dass Kandidaten drei Monate vor dem Wahltag Bürger des jeweiligen Kreises sein müssen, um die Wählbarkeit zu erlangen.

Diesmal dürfte ihm in die Karten spielen, dass der ehemalige Birkenfelder Bürgermeister und Noch-Kreisrat Reiner Herrmann nicht mehr kandidiert. Das könnte Steiner helfen, die Birkenfelder Stimmen hinter sich zu vereinen – auch wenn Herrmann für die Freien Wähler im Kreistag sitzt und Steiner für die CDU antritt. 

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