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Rausgeworfen im Nirgendwo: Keine Ahnung, wo mich PZ-Kollege Sören Stiegler im Enzkreis abgesetzt hat. Herauszufinden, wo ich bin, wird die größte Herausforderung dieses Mikroabenteuers. Foto: Stiegler
Region
PZ-Redakteur im Enzkreis ausgesetzt: Findet er mit Kompass und Karte zurück?

Enzkreis. Die Menschen sagen „Du sollst nicht vom rechten Weg abkommen“ und „Du findest schon noch deinen Weg“. Zu wissen, wo man ist und wo es hingeht, gibt uns Sicherheit. Vom Weg abzukommen hingegen bedeutete für unsere Vorfahren den sicheren Tod. Wer nicht weiß, wo er ist, findet weder nach Hause, noch zum Wasser, noch zur nächsten Nahrungsquelle. Heute haben wir dieses Risiko minimiert. Überall gibt es Straßen und Schilder, die uns den Weg weisen. Ist es da überhaupt noch ein Abenteuer, sich irgendwo im Nirgendwo absetzen zu lassen und von da aus nach Hause zu finden? Ich probiere es aus, stelle mich der Urangst: orientierungslos und ohne moderne Technik aus dem Enzkreis zurück nach Pforzheim zu finden. Am Ende steht fest: Es ist schwerer und einfacher, als ich es mir vorgestellt habe.

Erstmal sehe ich nichts. Mit verbundenen Augen werde ich von der Redaktion raus in den Enzkreis gefahren – und finde mich eine halbe Stunde später auf einer ausgedörrten Wiese

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