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Eine Sternschnuppe leuchtet am 13.08.2015 über der Nordsee bei Pilsum (Niedersachsen) am Nachthimmel über dem Sternbild "Großer Wagen".
Eine Sternschnuppe leuchtet am 13.08.2015 über der Nordsee bei Pilsum (Niedersachsen) am Nachthimmel über dem Sternbild "Großer Wagen". © dpa
14.11.2017

PZ-Leser beobachten "gleißend helles Licht" über der Region

Wow. Und: Was war denn das? Das waren die ersten beiden Reaktionen eines PZ-Lesers, der am frühen Dienstagabend etwa um 17.45 Uhr zwischen Jöhlingen und Wössingen unterwegs war. Ein "gleißend helles Licht" habe er in nördlicher Richtung beobachtet. Anderen Menschen in Baden-Württemberg erging es offenbar ähnlich.

So schrieb eine Twitter-Nutzerin von einem Himmelskörper, der beim Obstbaum-Museum in Kieselbronn heruntergekommen und verglüht sei.

Jedoch ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen, wo genau das Ereignis stattfand. So werden auch Beobachtungen aus Bretten und vom Schauinsland sowie weiteren Teilen im Norden Baden-Württembergs und Süden Hessens berichtet.

Was aber war am Himmel zu sehen? Gegenüber hessenschau.de berichtete eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes "von Beobachtungen von Kollegen, die das Phänomen auf die Leoniden zurückführen würden". Die Leoniden sind ein Meteorstrom, der im November zu beobachten ist. Ihren Höhepunkt erreichen sie jährlich um den 17. November herum. Experten rechnen in diesem Jahr mit etwa 20 Sternschnuppen pro Stunde. „Sterne und Umwelt“, ein Magazin für Astronomie und Weltraumforschung, schrieb auf Twitter von einer „Feuerkugel“. So werden Boliden, also besonders helle Meteore genannt, die einen Durchmesser von über zehn Millimetern haben. Als Sternschnuppen werden kleinere Meteore bezeichnet.

Wo haben Sie das Himmelsphänomen beobachtet? Wie sah es aus? Schreiben Sie uns - an simon.walter@pz-news.de.