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Gelenke sind sein Spezialgebiet: Mit Professor Stefan Sells Gelenkzentrum – der Arzt zeigt hier eine Prothese fürs Knie – erhält die Enzkreis-Klinik Neuenbürg, bisher ein reines Krankenhaus der Grundversorgung, zusätzlich Züge eines Spezialklinik. Daran knüpfen sich Hoffnungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Hauses. Foto: Ketterl
Gelenke sind sein Spezialgebiet: Mit Professor Stefan Sells Gelenkzentrum – der Arzt zeigt hier eine Prothese fürs Knie – erhält die Enzkreis-Klinik Neuenbürg, bisher ein reines Krankenhaus der Grundversorgung, zusätzlich Züge eines Spezialklinik. Daran knüpfen sich Hoffnungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Hauses. Foto: Ketterl
30.09.2015

Professor Sell soll aus der Klinik Neuenbürg eine Erfolgsgeschichte machen.

Neuenbürg/Enzkreis. Professor Sell soll aus der Klinik Neuenbürg eine Erfolgsgeschichte machen. Die PZ hat sich bei einem Vortrag des Arzts angeschaut, warum das so ist.

Dass es kein Abend wie jeder andere im Krankenhaus Neuenbürg ist, zeigt sich schon beim Weg zu Professor Stefan Sells Vortrag über „Probleme mit dem Knie und moderne Lösungsmöglichkeiten“. Am Eingang der kleinen Enzkreis-Klinik kommen einem die ersten Menschen entgegen, die keinen Platz im Vortragssaal mehr ergattert haben. 90 Stühle sind dort aufgestellt. Im Raum aber suchen sich rund 130 Zuhörer ein Eckchen bis hinaus auf den Flur, um dem Mann zu lauschen, der sein neues „Gelenkzentrum Schwarzwald“ bereits wegen des hohen Patienteninteresses Monate früher als geplant startete.

Beim Anblick von Zuhörern, die sich noch in die Türöffnungen des Saals drücken, um den Gelenkspezialisten zumindest hören zu können, versteht man, warum Sell zum Hoffnungsträger für ein Krankenhaus geworden ist, das bislang durch seine geringe Bettenzahl wirtschaftlich ein Sorgenkind war. Sell, der erst im Januar sein komplettes Team zur Verfügung haben wird, steht für eine Weiterentwicklung zu einer Spezialklinik mit ganz anderen organisatorischen Voraussetzungen als bei einem reinen Krankenhaus der Grundversorgung. Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.