Schellbronn/Neuhausen. Am Freitag, 10. Juli, wurden nach vierwöchiger Bauzeit die Instandsetzungsarbeiten am Radweg entlang der Landesstraße L 574 zwischen Schellbronn und Neuhausen erfolgreich abgeschlossen, heißt es in Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
Es ist eine Strecke, die vor rund zweieinhalb Jahren in die Schlagzeilen geraten ist: Die L 574 zwischen Schellbronn und Neuhausen. Am 30. Januar 2024 ist auf dieser Straße der Radaktivist Andreas Mandalka, alias „Natenom“, von einem Auto erfasst und getötet worden. Der Fall rund um seinen Tod hat überregional für sehr große Aufmerksamkeit gesorgt. Doch schon vor dem Unfalltod des Radaktivisten Natenom, der auf der L574 ums Leben kam, stand der Radweg im Fokus.


In Kritik geratener Radweg zwischen Neuhausen und Schellbronn wird saniert
Der nun sanierte Abschnitt umfasst eine Länge von rund 2,3 Kilometern. Im Zuge der Maßnahme sei zunächst die bestehende Asphaltdecke ausgebaut worden. Anschließend seien die Nachprofilierung und Verdichtung der vorhandenen Schottertragschicht sowie der Einbau einer neuen Schotterausgleichs- und Tragschicht erfolgt. Abschließend seien eine neue Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht eingebaut, die Bankette hergestellt und der Radweg neu markiert worden, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Gesamtkosten der Maßnahme würden sich auf rund 350.000 Euro brutto belaufen und vom Land Baden-Württemberg getragen werden.



