760_0900_122998_DSC02522.jpg
Die Feuerwehr hatte den Bereich um den Tümpel, an dem das Ehepaar gefunden wurde, abgesperrt.  Foto: Moritz 

Rätselhafter Todesfall bei Ölbronn: Haben Gase den Mann getötet und die Frau in Lebensgefahr gebracht?

Ölbronn-Dürrn/Pforzheim. Der Schock vom Samstagnachmittag wirkt am Sonntag noch nach. Spaziergänger hatten gegen 14.30 Uhr in einem Wald bei Ölbronn – grob zwischen dem Dorf, dem Aalkistensee und dem Gewerbegebiet Erlen – ein lebloses Ehepaar gefunden. Nach PZ-Informationen kommt das Paar aus Ölbronn-Dürrn. Der 55 Jahre alte Mann starb noch am Samstag im Krankenhaus, die 52 Jahre alte Frau befindet sich am Sonntag weiter in Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber PZ-news bestätigt. Demnach gebe es keine Hinweise auf eine Gewalttat, keine sichtbaren Verletzungen. Ein Unglücksfall? Die Polizei schließt nicht aus, dass sich in der Senke des Tümpels, giftige Gase wie Faulgase oder Kohlenmonoxid gebildet haben könnten. So steht dort noch am Sonntag eine Absperrung mit dem Schild: „Kein Durchgang, Lebensgefahr!“ Zu diesem Zeitpunkt sind am zweiten Tag in Folge Kriminaltechniker der Polizei und Experten der Feuerwehr dabei, Proben von Wasser, Boden, Schlamm und Luft zu entnehmen. Eine tatsächliche Gefahr für die Umgebung und die Bevölkerung habe aber schon am Samstag nicht bestanden, sagen Polizeiführer vom Dienst, Uwe Henne, und Kreisbrandmeister Carsten Sorg. Das hätten die Feuerwehrmessungen ergeben. Die Absperrung soll dennoch verhindern, dass Spaziergänger oder Neugierige zum Schauplatz des Unglücks gelangen.

Tatsächlich sind am grauen Sonntag trotz Matsch und Nässe rund um Ölbronn einige Fußgänger unterwegs. „Dürfen wir hier entlang laufen?“, fragt ein älteres Ehepaar zwei Feuerwehrmänner, die vor ihrem Einsatzfahrzeug in

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent?