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Eva Stariha-Marschall ist die Vorsitzende des Heimatausschusses Batsch-Brestowatz in Stein. Sie und ihr Bruder Matthias Marschall können sich noch gut an ihre Flucht im Jahr 1944 erinnern.
Nico Roller
Region
Reise ohne Wiederkehr: So kamen die Donauschwaben nach Königsbach-Stein
  • Nico Roller

Königsbach-Stein. In kleinen Booten aus Holz sind die Donauschwaben im 18. Jahrhundert in die Batschka ausgewandert: eine Gegend, die heute in Serbien liegt. Nachdem sie sich dort mit mühevoller Arbeit ein neues Leben in Wohlstand aufgebaut hatten, mussten sie am Ende des Zweiten Weltkriegs vor der Roten Armee fliehen. In langen, entbehrungsreichen Märschen kamen sie in die Bundesrepublik. Auch nach Stein, wo es bis heute einen Heimatausschuss gibt, der so heißt wie das Dorf in der Batschka, an das er erinnert: Batsch-Brestowatz.

An das Läuten der Kirchenglocken, an die rote Abendsonne und an den Nebel werden sie sich immer erinnern. Am Abend des 8. Oktober 1944 sitzen Eva Stariha-Marschall und ihr Bruder Matthias Marschall in einem langen Treck auf einem Pferdewagen und blicken aus einiger Entfernung zurück auf ihr Dorf. Bei sich haben sie nur das

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