Birkenfeld. Überalterung. Mitgliederschwund. Keiner will sich mehr binden? Nur noch eine Handvoll Teilnehmer bei den Vereinsaktivitäten? Nur noch ein paar Ehrenamtliche, die die ganze Last und Arbeit tragen? So geht es vielen Vereinen in der Region – egal ob Sportler, Sänger oder Obst- und Gartenbauer. Beim Schwarzwaldverein Birkenfeld-Gräfenhausen (SWV), der ebenfalls auf diesem Weg war, können sie sich nun anschauen, wie man es schafft, das Ruder herumzureißen.
Unter dem Vorsitzenden Rolf Gnadler sank der Altersdurchschnitt der Mitglieder in den vergangenen acht Jahren von 75 auf 51 Jahre. Gleichzeitig gab es rund 270 Neueintritte. Die Gruppe der „Jungen Familien“ stellt inzwischen knapp die Hälfte der etwa 400 Mitglieder. Und im vergangenen Herbst hat der 76-jährige Rolf Gnadler beschlossen, die Vereinsführung in jüngere Hände zu legen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der 45-jährige Sven Hoffmann als sein Nachfolger gewählt. Am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr steht nun im „Birkenfelder Hof“ die erste Jahreshauptversammlung an, die Hoffmann leiten wird. Im Gespräch mit der PZ hat er im Vorfeld zusammen mit Rolf Gnadler und dessen Sohn Martin, dem Leiter der Gruppe „Junge Familien“ und stellvertretenden Vorsitzenden, das Erfolgsrezept des Schwarzwaldvereins erklärt.
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