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Auf den ersten Blick wirkt die Stadtkirche in Neuenbürg ganz ordentlich. Bis zum Herbst stehen an Dach, Turm und Fassade jedoch etliche Reparaturarbeiten an. Archiv foto: Ketterl 

Sanierung der Neuenbürger Stadtkirche steht in den Startlöchern

Neuenbürg. Kommende Woche rollt der Kran an, um das Gerüst um die Stadtkirche in Neuenbürg anzubringen. Spätestens dann wird offensichtlich, an was die Verantwortlichen der evangelischen Verbundkirchengemeinde seit Jahren planen: die Sanierung eines der größten historischen Gebäude in der Kernstadt. „Ein Mammutprojekt“, wie Dekan Joachim Botzenhardt sagt. Und für einen stolzen Preis: Allein für die Arbeiten im Außenbereich fallen 800 000 Euro an. Lose Ziegel auf dem Dach haben Wasser ins Holzgebälk des Dachstuhls eindringen lassen.

Die Verbindung zwischen Dachstuhl und Giebel droht zu brechen. Schindeln am Turm müssen ersetzt werden und auch das Metallgeländer ist marode. Die Fassade erhält einen neuen Anstrich und ein Seiteneingang wird barrierefrei.

Für den zweiten Bauabschnitt im Inneren rechnet Botzenhardt mit mehreren Hunderttausend Euro. „Da macht uns vor allem der Schimmel Sorgen, der sich gebildet hat.“ Mit der Rückdeckung der Kirchenmitglieder steht für Botzenhardt und den Bauausschuss der Kirchengemeinde fest: „Wir dürfen jetzt nicht kleckern. Es braucht eine saubere, vollständige Sanierung.“

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Carolin Kraus

Carolin Kraus

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