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Das Straßenfest in Mühlacker verlief weitestgehend friedlich. Dennoch sorgt nun nachträglich eine Schlägerei für Aufsehen. Foto: Meyer

Schlägerei mit mehreren Verletzten: Mühlacker Straßenfest hat blutiges Nachspiel

Mühlacker. Es ist auch in diesem Jahr die gewohnt friedliche Veranstaltung gewesen – eine Auseinandersetzung in der Nacht von Samstag auf Sonntag trübt jedoch nachträglich die Bilanz des 46. Straßenfests in Mühlacker. Am Ende führte die Schlägerei mehrere Beteiligte ins Krankenhaus.

Laut Polizei habe ein 22-Jähriger gegen 0.45 Uhr auf dem Fest seine 20-jährige Ex-Freundin und deren 45-jährigen Vater ins Gesicht geschlagen. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst. Während der 45-Jährige eine Platzwunde davontrug, erlitt die 20-Jährige einen Schock und kam ins Mühlacker Krankenhaus. Gegen den aggressiven 22-Jährigen und den 45-Jährigen mussten die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mühlacker jeweils einen Platzverweis aussprechen. Doch damit hatte sich die Angelegenheit noch nicht erledigt. Als im Krankenhaus Mühlacker noch ein ein weiterer Mann im Alter von 26 Jahren hinzustieß, beruhigten sich die Gemüter nicht. Stattdessen ging die Schlägerei zwischen dem 22-Jährigen und dem 26-Jährigen weiter. Das Krankenhaus rief um 2.20 Uhr die Polizei zur Hilfe.

Vor Ort mussten die mit vier Streifenwagen herbeigeeilten Beamten eingreifen, weil der 26-Jährige auf den 22-Jährigen eingeschlagen hat, so die Polizei. Der 26-Jährige verweigerte einen Atem-Alkoholtest, Blut wurde ihm trotzdem entnommen weil ein Verdacht auf Drogen- und Alkoholeinfluss bestand. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor. Bis in die frühen Morgenstunden blieb er in Polizeigewahrsam.

Der Grund für die Auseinandersetzung war laut Ralf Minet, Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe, vermutlich eine „Beziehungsgeschichte“. Zudem hätten alle an den unschönen Ereignissen auf dem Straßenfest und später im Krankenhaus Beteiligten die deutsche Staatsbürgerschaft.

Laura Cichecki

Laura Cichecki

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