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Das Schulgebäude im Neuenbürger Ortskern wird künftig nur noch die Grundschule beherbergen. Foto: PZ-Archiv/Kraus

Schließung nicht mehr abzuwenden: Werkrealschule in Neuenbürg macht dicht

Neuenbürg. Zum neuen Schuljahr ab September gibt es in Neuenbürg keine Werkrealschule mehr. Mangels Schüler wird die Sekundarstufe an der Schlossbergschule abgewickelt. Das endgültige Aus der Schulform hat Hauptamtsleiter Fabian Bader in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt gegeben. Bestehen bleibt die Grundschule.

Das hatte sich schon angedeutet, nachdem für das neue Schuljahr zum zweiten Mal in Folge keine fünfte Klasse zustande kommen wird. In den vergangenen Wochen gab es viele Gespräche mit dem staatlichen Schulamt und den Eltern der aktuell verbliebenen Werkrealschüler, ob diese bis zu ihrem Abschluss in Neuenbürg bleiben können oder direkt an andere Schulen in Birkenfeld, Straubenhardt, Calmbach oder Pforzheim wechseln. Die Stadt als Schulträger wollte den Eltern die Entscheidung überlassen – was sie schließlich auch getan haben.

Bis auf 13 Schülern in zwei Klassenstufen hätten sich etliche schon an anderen Einrichtungen für das neue Schuljahr angemeldet, bestätigt Schulamtsleiter Volker Traub auf PZ-Nachfrage: „Mit so wenigen Schülern lässt sich selbst jahrgangsübergreifend keine Klasse bilden, die man aus pädagogischer Sicht sinnvoll zum Abschluss führen kann.“

Mehr aus dem Ratssaal in Neuenbürg lesen Sie am Donnerstag, 6. Juni, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Carolin Kraus

Carolin Kraus

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