
- Alexander Heilemann
Remchingen/Enzkreis/Pforzheim. Es war vor allem der Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der beim Neujahrsempfang der SPD-Kreisverbände Enzkreis und Pforzheim in der Remchinger Kulturhalle aus dem moderierten Gespräch auf der Bühne durchklang. Sachlich, konzentriert, nüchtern zog er politische Bilanz aus einem „löwenstarken Land“. Er nannte Wirtschafts- und Beschäftigungszahlen, gab Ziele aus für den Kampf um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, pries das Fachkräfte-Potenzial, das man in Baden-Württemberg noch immer schöpfen könne, warb für sozialdemokratische Beiträge dazu etwa in der Bildungspolitik vom Kleinkindalter bis zur Gemeinschaftsschule. Doch starker Applaus brandete vor allem bei seinem Schlusssatz auf. „Anständige Menschen wählen keine Rassisten“, sagte Schmid.
Da war er schließlich in seiner Rolle als Wahlkämpfer und Spitzenkandidat der SPD, den einige an der Basis im Enzkreis lange vermisst haben. Und Schmid nahm mit der Attacke gegen
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