nach oben
15.05.2018

Schömberg:: Initiatoren stehen hinter Turmbau

Schömberg. Die Initiatoren des Schömberger Turmbaus stehen nach wie vor einmütig hinter dem Projekt. In einem Pressegespräch im Rathaus betonten Vertreter aus Gemeinderat, Tourismus, Hotellerie und den Kliniken, welche Bedeutung das Vorhaben für den Ort und die Region habe.

Erstmals äußerte sich ein Vertreter der Kliniken zu den Turmplänen. Dr, Johannes Sträßner, Chefarzt des Reha-Zentrums der Rentenversicherung, betonte, wie wichtig es sei, den Patienten etwas zu bieten. Von deren Zufriedenheit mit dem Ort hänge maßgeblich ab, ob sie wieder nach Schömberg kämen – vielleicht sogar als Urlauber. Bürgermeister Matthias Leyn erklärte, dass auch der Landkreis profitiere. Deshalb habe der Landrat dem Projekt seine volle Unterstützung zugesagt.

Selbstkritisch räumten sie ein, dass die Kommunikation mit den Bürgern vielleicht etwas zu kurz gekommen sei. In Oberlengenhardt gehe man einen Schritt auf die Kritiker zu, die befürchten, dass es zu Park-Chaos und Geräuschbelastung kommen könne. Derzeit werden alternative Standorte untersucht. Friedbert Stahl, Ortsvorsteher von Oberlengenhardt, betonte, der Ort solle sich durch den Turm nicht zu seinem Nachteil verändern. Die Parkplätze werden sich beim Schömberger Kurhaus befinden, so Leyn. Denn dieser Bereich mit dem Restaurant, das seit Jahren ein Sorgenkind sei, solle gestärkt werden.

Die Bürgerbegehren für und gegen den Turm laufen noch bis Anfang Juni. Dann wird der Gemeinderat über einen Bürgerentscheid beschließen. Eine Bürgerinformation soll es spätestens nach der Sommerpause geben, so der Leyn – zunächst müssten der genaue Standort und das Parkkonzept feststehen. Einen Punkt machten alle Beteiligten ganz klar: Von dem Plan, den Turm zu bauen, werden sie nicht abrücken.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.