
Schömberg. Das Jugendhaus, das Familienzentrum in der Kita Eulenbächle und die Bücherei sind selbstverständlich auch in diesem Etatentwurf dabei. Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn zeichnet bei der Einbringung des Haushalts jedoch wieder einmal ein düsteres Bild. Die Finanznot der Gemeinde ist so groß, dass sie sich die drei Einrichtungen und dazu noch alle weiteren freiwilligen Leistungen eigentlich nicht leisten kann. Und nicht nur das: Selbst, wenn diese komplett gestrichen würden, wäre im Haushalt immer noch ein Millionenloch. „Schömberg ist an seiner Leistungsgrenze angelangt – personell als auch finanziell“, sagt Leyn. Für das Dilemma macht er eine Pflichtaufgabenflut aus Berlin und Stuttgart verantwortlich. Steuererhöhungen soll es trotzdem nicht geben.
Trotz aller Hoffnungen habe sich die Lage nicht verbessert, sondern verschlechtert, so der Bürgermeister in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.
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