Wurmberg. Seit einigen Tagen badet immer wieder ein fast weißes Amselmännchen im Gartenteich von Uwe Hansen aus Wurmberg. Durch sein Fenster, um das ungewöhnlich gefiederte Tier nicht zu verschrecken, fotografierte er das Amselmännchen und schickte die Bilder an die PZ.
Das Aussehen dieses Vogels ist zwar ungewöhnlich, doch einen Grund zur Sorge gibt es nicht: Es ist lediglich eine Laune der Natur. Das Amselmännchen ist nicht krank. Es ist auch keine Albino-Amsel, denn sonst wären der orangene Schnabel und die dunklen Augen rot oder rosa. Hier liegt der sogenannte „Leuzismus“ vor, beschreibt der LBV, der der bayrische Partnerverband des Nabu ist, auf seiner Homepage. Leuzismus ist eine harmlose Defekt-Mutation, die dazu führen kann, dass die darunterliegende Haut rosa wird und die Federn aufgehellte, beziehungsweise vereinzelte weiße Flecken nachweisen.
Es ist eher ungewöhnlich, solche Amseln in freier Natur zu finden, denn dort werden sie viel schneller von Beutegreifern erspäht und werden so leichter zur Beute dieser Vögel. Deshalb halten sie sich eher in Städten auf.

