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Begleitfahrzeuge der neuesten Generation sichern die Schwertransporte zum Windpark Straubenhardt. Foto: slt-unternehmen
Begleitfahrzeuge der neuesten Generation sichern die Schwertransporte zum Windpark Straubenhardt. Foto: slt-unternehmen
02.11.2017

Schwertransporte werden privat abgesichert - Fahrten zum Windpark Straubenhardt mit neuen Begleitfahrzeugen

Bereits seit September rollen Nacht für Nacht Großraum- und Schwertransporte mit Bauteilen zum Windpark Straubenhardt. Da es sich hier um Sonderverkehre mit behördlicher Ausnahmegenehmigung handelt, müssen sie aufwendig begleitet werden und banden bisher polizeiliche Einsatzkräfte in erheblichem Umfang.

Aufgrund einer neuen gesetzlichen Regelung ist es seit Kurzem möglich, bestimmte Transporte von sogenannten Verwaltungshelfern begleiten zu lassen und dadurch polizeiliche Kapazitäten zugunsten anderer Einsatzbereiche zu entlasten.

Mit den anstehenden Fahrten auf der Pilotstrecke zum Windpark Straubenhardt kommt diese Praxis ab sofort nun in der Region erstmals zum Einsatz. Auch landesweit darf die beschriebene Zusammenarbeit von Behörden, Polizei und Unternehmen als Pionierleistung bezeichnet werden.

Auch Verkehr beeinflussen

Nichtpolizeiliche Verwaltungshelfer kommen künftig unter bestimmten Voraussetzungen bei planbaren Streckenabschnitten mit Standardsituationen zum Einsatz. Über die reine Transportbegleitung hinaus können sie den Verkehr aus verschiedenen Richtungen mit sogenannten Wechsel-Verkehrszeichenanlagen anhalten, beschränken oder beeinflussen.

Wie bereits berichtet, fahren die Sondertransporte ab der Autobahnausfahrt Pforzheim-West über die B 10 zum Ersinger Kreuz, von dort über die Regelbaumstraße zur Dietlinger Straße und weiter zur Kreuzung mit der B 294 in Brötzingen. Von dort führt die Strecke durch Birkenfeld und den Neuenbürger Tunnel zur Abzweigung der L 340 an der Eyachbrücke. Vereinzelt führt die Strecke ins Enztal (B 294) auch über die Wilferdinger Höhe und die Kurze Steig in Pforzheim.