Mit dem rot-weißen Band wird den Erstklässlern der tote Winkel eines Busses erklärt. In diesem werden sie vom Fahrer nicht gesehen.
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Sicher im Verkehr: Kleine Schüler absolvieren Bustraining in Engelsbrand

Engelsbrand/Unterreichenbach. Schulbustraining hieß es am Montag, 4. November, auf dem Betriebshof der Firma Eberhardt in Engelsbrand für die Erst- und Zweitklässler der Tannbergschule Unterreichenbach. Laut Pressemeldung des Busunternehmens waren die Schüler mit großer Aufmerksamkeit dabei, als Werkstattmeister Wolfgang Karst sie mit den Verhaltensweisen auf dem Schulweg, beim Anstehen an der Haltestelle und bei der Busfahrt vertraut machte.

Die wichtigsten Regeln zuerst

„Niemals vor oder hinter dem anhaltenden Bus über die Straße laufen. Immer warten, bis der Bus abgefahren ist, erst dann kann man genau sehen, ob die Fahrbahn frei ist“, lautete eine Regel für die Grundschüler.

Beim Warten mindestens einen Meter Abstand zur Bordsteinkante halten, da der Bus Platz zum Einschwenken benötigt, eine weitere.

Mit einem rot-weißen Flatterband wurde der tote Winkel markiert, in dem die wartenden Schüler für den Fahrer nicht zu erkennen sind. Dass Drängeln beim Einsteigen außer Stolpergefahr nichts bringt, zeigte eine Übung mit der Stoppuhr. Bei einer kurzen Fahrt im Omnibus mit angekündigter Bremsprobe wurde bewusst, weshalb man sich stets gut festhalten muss und die Ranzen auf den Boden gestellt werden sollten. Auch die Sicherheitstechnik im Bus weckten das Interesse der Kinder. Für eine Portion Spaß sorgte beispielsweise der Einklemmschutz, als sich ein Fahrer in die sich schließende Tür stellte, und diese sich automatisch wieder öffnete und niemand zu Schaden kam.

Das Schulbustraining der Firma Eberhardt findet in den kommenden zwei Wochen auch für die Erstklässler der Grundschule Engelsbrand und der Grundschule Grunbach sowie für drei erste Klassen der Ludwig-Uhland-Schule Schömberg statt.