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Die neue Presse quetscht überschüssiges Wasser aus dem Klärschlamm. Betriebsleiter Frank Tolksdorf erklärt, wie das funktioniert. Rechts im Bild: Neuhausens Bürgermeisterin Sabine Wagner. Wie interessant der Schlamm als Brennstoff ist, entscheidet der „Trockensubstanzgehalt“ – hinter dem technischen Begriff stecken etwa menschliche Exkremente.
heilemann
Region
So wird aus Exkrementen Energie: Hinter den Kulissen einer Kläranlage im Tiefenbronner Würmtal

Neuhausen. Tiefenbronn/Neuhausen. Aus dem, was wir alle in den Haushalten in die Kanalisation spülen, muss wieder sauberes Wasser werden. Hinzu kommt: Überreste der kommunalen Kläranlagen müssen künftig so verbrannt werden, dass man Phosphor daraus zurückgewinnen kann. Tiefenbronn und Neuhausen haben in ihre Anlage im Würmtal investiert. Was das bedeutet, hat sich die PZ zusammen mit den Gemeinderäten beider Kommunen angeguckt und dafür ins Klärwerk hineingeschnuppert. Buchstäblich.

Ganz am Ende steht ein leuchtend roter Container, in dem sich nach und nach ein stinkender Berg bildet. Es ist das, was die Mikroorganismen im Klärbecken nicht zersetzt kriegen. Der überschüssige

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