Bei der nächsten Bundestagswahl soll es für Saskia Esken keine Zitterpartie mehr geben. Sie rechnet mit einem sicheren Listenplatz. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Spagat zwischen Berlin und Calw/Freudenstadt: SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken will wieder in den Bundestag

Die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken möchte erneut für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt in den Bundestag einziehen. Im Rahmen einer Video-Pressekonferenz gab die Calwerin am Montag bekannt, dass sie ihren Hut wieder in den Ring werfen möchte. Unterstützt wird sie dabei von beiden Kreisverbänden. Sie geht nicht davon aus, dass es bei der Nominierungsversammlung am 8. November in Waldachtal einen Gegenkandidaten geben wird.

Vor elf Jahren kandidierte die heute 59-Jährige erstmals für den Bundestag. Damals reichte ihr Platz auf der Landesliste nicht aus, um ins Parlament einzuziehen. 2013 und 2017 erreichte sie ihr Ziel nur knapp und musste lange zittern. Dieses Mal soll das anders sein. Schließlich hat sie als SPD-Bundesvorsitzende an der Seite von Norbert Walter-Borjans inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt.

„Ich kann die SPD nun stärker repräsentieren“, zeigt sie sich selbstbewusst und fügt hinzu: „Ich glaube, dass ich dieses Mal früher am Abend feiern kann.“

Durch ihren Posten in der Führung der Bundespartei sieht Esken ihre Wahlkreisarbeit nicht gefährdet. „Ich bin in der Lage, die beiden Rollen miteinander zu verbinden, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheint“, sagt sie und rechnet vor: Bei 22 Sitzungswochen in Berlin bleiben 30 Wochen für die Wahlkreisarbeit.

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