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Nachdem er diverse Dinge umgefahren und ein Rad verloren hatte, ist ein betrunkener Calwer mit seinem Auto auf nur noch drei Rädern heimgefahren. Doch das waren ihm wohl noch nicht genug Karambolagen.
Nachdem er diverse Dinge umgefahren und ein Rad verloren hatte, ist ein betrunkener Calwer mit seinem Auto auf nur noch drei Rädern heimgefahren. Doch das waren ihm wohl noch nicht genug Karambolagen. © Symbolbild: dpa
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25.07.2014

Spur der Zerstörung: Im Suff auf nur drei Rädern heimgefahren

Calw. Ein betrunkener 37-Jähriger hat in Calw eine Spur der Zerstörung hinterlassen und dabei weder sein Auto noch sein Motorrad geschont. Nach dem ersten Unfall fuhr er mit dem Auto auf drei Rädern nach Hause. Dort holte er sich sein Motorrad, mit dem er wenig später gegen eine Hauswand prallte.

Der Betrunkene war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit etwa einem Promille in seinem VW-Golf auf der Landstraße der Neubulacher Steige in Calw unterwegs. Wahrscheinlich wegen überhöhter Geschwindigkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte auf einer Länge von ungefähr 70 Metern die Leitplanke. Anschließend beschädigte der 37-Jährige zwei Kurvenleittafeln und überfuhr zwei Leitpfosten. Dabei verlor der VW das rechte Vorderrad samt Felge. Unbeirrt fuhr der Mann auf drei Rädern nach Hause. Dort stellte er das Fahrzeug ab, um die Fahrt auf seinem Motorrad über die Feldwege in Neubulach fortzusetzen.

Die Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungsfahrzeugs verständigte das Polizeirevier Calw. Die Beamten verfolgten den Betrunkenen, der am Calwer Tor schließlich die Kontrolle über sein Motorrad verlor und gegen eine Hauswand prallte. Dabei zog er sich nur leichte Verletzungen zu.

Als die Polizei einschreitete, leistete der Mann Widerstand. Er musste seinen Führerschein abgeben und erhielt zudem Strafanzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und Widerstand gegen Staatsgewalt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro.