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Im Freien statt drinnen: Dekanin Christiane Quincke spricht mit Abstand zu den Teilnehmern der Campingkirche.  Foto: Fux 

Start in eine besondere Zeltsaison: Campingkirche in Schellbronn mit Gottesdienst eröffnet

Neuhausen-Schellbronn. Das blau-weiße Zelt der Campingkirche ist im Sommer neben dem Schellbronner Zeltplatz nicht mehr wegzudenken. Urlauber, aber auch viele Menschen aus der Region, nutzen die Angebote – auch wenn in diesem Jahr aufgrund von Corona vieles ein bisschen anders ist. So fand der Eröffnungsgottesdienst unter Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienevorschriften am Sonntagmorgen auch nicht im Zelt, sondern im Freien vor dem Zelt statt, gesungen wurde mit Maske und die Bläser aus Huchenfeld, Würm und Hohenwart vom Posaunenchor der evangelischen Hoffnungsgemeinde spielten mit großem Abstand – untereinander und zum Publikum – auf der freien Wiese. Das Wetter hielt.

Die Freude an der Campingkirche springt auch in Zeiten der Pandemie auf die rund 85 Besucher über. „Wir sind dankbar, dass wir da sein dürfen. Unser Herz schlägt für die Campingkirche und für Schellbronn“, sagt Organisatorin Fee, die mit einem Team von rund 30 Personen das kirchliche Ferienprogramm stemmt.

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Zelte und Wohnwagen stehen: Schellbronner Campingkirche ist startklar

Schon die fiktive Geschichte „Jesus nimmt frei“ – im Gottesdienst pantomimisch dargestellt, sorgt für gute Laune und für ein Schmunzeln. Jesus, der Spaß beim Radschlagen in der Wüste, beim Schwimmen, dem Reiten auf dem Esel hat.

Auch aus dem, was man nicht tue, könne viel Gutes geschehen, so Dekanin Christiane Quincke, die den Gottesdienst unter freiem Himmel zelebrierte. „Auch Jesus ließ sich salben und pflegen, nahm sich Zeit auf einem Boot oder auf einem Berg“, betonte Quincke. Sich freinehmen, damit das Leben ein Fest werde. Manche hätten auch den Corona-Lockdown dafür genutzt zu schauen, was Kraft gebe und was Kraft raube, so die Dekanin.

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Die Campingkirche trotzt der Pandemie: Am Samstag wird in Schellbronn aufgebaut

Auch in Zeiten von Corona ist die Campingkirche der Missionarischen Dienste in Baden für die Menschen da, die bis zum 23. August, wenn auch unter schwierigeren Bedingungen, ihr Zelt aufgeschlagen hat. „Nun erst recht – wir sind für euch da“, steht auf dem Programm, das coronabedingt abgespeckt ist.

Mehr lesen Sie am Montag, 3. August, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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Schellbronner Campingkirche will sich weiter öffnen