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1839 hat sich Perouse von Heimsheim freigekauft – und in Windeseile 200 solche Steine in die neue Grenze gerammt. Damit nichts mehr anbrennt.
Philipp Scheck
Region
Stein um Stein, dein Stückchen Land ist jetzt mein: Die Geschichte hinter der Lücke in Heimsheims Stadtgebiet

Heimsheim/Rutesheim. Wie kommt es zu einer Exklave mitten im Gebiet einer anderen Kommune? In Heimsheim ist das so, weil sich das Dorf Perouse 1839 freigekauft hat. Und die Menschen in der Waldenser-Gemeinde haben damals keine Zeit verloren, möglichst viele Grenzsteine in den Boden zu rammen - damit niemand mehr nachträglich auf dumme Ideen kommen konnte.

Verwittert ist der Steinbrocken am Rand eines durch und durch Heimsheimer Waldstücks. Ein „P“ ist auf einer Seite eingemeißelt ein „H“ auf der anderen, dazu eine Nummer 71 und die Jahreszahl 1839. Das „P“

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