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Im Zeichen des Radsports steht Ende Juli die Region: Am 27. Juli startet die „VeloWoche 2018“ für Breiten- und Freizeitsportler mit mehreren hundert Teilnehmern in Bad Wildbad. Bei einem Pressegespräch wurde das neue Projekt vorgestellt. Von links: Bürgermeister Klaus Mack, Klaus Maier, Präsident des Württembergischen Radsportverbands, Projektleiter Gundolf Greule, Business- und Mentalcoach Alexandra Bornstein und Hartmut Keller, Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald. knöller 

Strampeln, Sport und Spaß bei der „VeloWoche 2018“

Bad Wildbad/Enzkreis.Neuland bestreiten der Württembergische Radsportverband (WRSV) und die AOK Gesundheitskasse mit der „VeloWoche 2018“. Maximal 500 Erlebnis-, Gesundheits- und Genussradler, rund 200 erlebnisorientierte Gruppenrennradler und etwa 50 bis 60 Mountainbiker sollen am Freitag, 27. Juli, in Bad Wildbad zu einer dreitägigen Etappenfahrt starten, die auch quer durch den Enzkreis und Pforzheim führt. Darüber informierten die Veranstalter bei einem Pressegespräch im Wildbader König-Karl-Forum.

Jeweils ab 10 Uhr wird in die Pedale getreten, wobei am ersten Tag, nach einer Mittagsrast in Straubenhardt-Conweiler, das Etappenziel Waldbronn ist. Am Samstag, 28. Juli, wird Bönnigheim angesteuert und zuvor in Maulbronn eine Pause eingelegt. Der Schlusstag, Sonntag, 29. Juli, führt die Pedaleure nach Fellbach.

Mit Tempo 17 und 23 unterwegs

„Für die Freizeitsportler, darunter auch Familien, geht es mit einem Tempo von rund 17 Stundenkilometer über Rad- und Waldwege“, informierte Projektleiter Gundolf Greule über die Anforderungen. Die sportlich ambitionierten Rennradler werden von der Polizei über Straßen eskortiert und sind mit rund 23 km/h unterwegs, schätzt er. Sperrungen sind nicht vorgesehen. Täglich sind 50 bis 60 Kilometer für die reinen Spaßfahrer und um die 120 Kilometer für die Rennradler zurückzulegen, wobei es allerdings nicht um Zeiten, Siege und Trophäen geht.

„Das wird eine ganz tolle Radtour“, ist WRSV-Präsident Klaus Maier überzeugt. Das Radsport-Ereignis gelte als größtes seiner Art in Baden-Württemberg. „Das ist eine sehr gut gelebte Partnerschaft. Wir waren auch schon bei der Tour de Ländle des SWR dabei“, sagte Helmut Keller, der Geschäftsführer der AOK Nordschwarzwald. Die „Tour de Ländle“ gibt es seit drei Jahren nicht mehr. Das Konzept sei etwas anders, machte Greule deutlich. Damals sei die Breite der verschiedenen Angebote für die Radler nicht so groß gewesen. Außerdem habe man damals spontan einsteigen können. Diesmal müsse man sich spätestens zwei Tage vorher anmelden. Auch für einzelne Etappen sei dies möglich. Erfahrene Trainer rollen im großen Tross mit. Auch ein Gepäckservice werde angeboten. Für die Anfahrt und die Rückkehr müsse aber jedermann selbst sorgen. Eigentlich geht die Veranstaltung schon einen Tag früher los: Am Donnerstag, 26. Juli, ist in Wildbad Auftakt mit einem Night-Ride, einem Grillfest und einem Vortrag von Business- und Mentalcoach Alexandra Bornstein. Für Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack ist klar: „Die VeloWoche bringt weiteren Glanz in unsere Stadt.“

Infos und Anmeldungen unter: www.radhelden.club/velowoche