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Spaß hat Noah aus Wilferdingen mit Graffiti-Künstler Sebastian Bauer beim T-Shirt-Besprühen des Turnvereins für einen guten Zweck. Foto: Jürgen Keller
Mehr als 8.000 Gäste flanieren durch die Singener Straßen und genießen die Geselligkeit mit alten und neuen Bekannten. Foto: Jürgen Keller
Auf die Dorfsolidarität: Florian Becker (Feuerwehr), Sabrina Gehring (Ketterer), Ulrich Haag (Ortskartell der Singener Vereine), Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon und Volker Bräuninger (Vorsitzender TV Singen, von links). Foto: Jürgen Keller
09.09.2018

Straßenfest in Singen: Buntes Treiben belebt das Wochenende über der Ortsmitte

Remchingen-Singen. Für beste Oktoberfest-Stimmung im September hat die Gemeinde Remchingen in Kooperation mit den örtlichen Vereinen und Gruppierungen mit dem 13. Straßenfest gesorgt. Das alle drei Jahre stattfindende Event der Vereine im Herzen von Singen hat sich zu einem echten Straßenfeger entwickelt.

Die erwartete Besucherzahl von 8.000 wurde weit überschritten. Für viele ehemalige Singener war es ein Grund, zurückzukehren um Freunde und Bekannte zu treffen. Der dreijährige Rhythmus habe dazu beigetragen, „dass sich das Fest nicht abnutzt“, so TVS-Vorsitzenden Volker Bräuninger. Es sei der Auftakt für die 1250-Jahr-Feier, die Singen 2019 mit zahlreichen Veranstaltungen begehe, bekräftigte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon beim Fassanstich – der nicht gänzlich glatt über die Bühne ging.

Bildergalerie: Beste Oktoberfest-Stimmung beim Straßenfest in Singen

Vorgeschmack aufs Jubiläum

Das ganze Dorf war auf den Beinen, jede Menge Ehrenamtliche brachten sich am Grill und an den Zapfhähnen ein. „Gerade diese Helfer sind es, die zusammen mit dem Organisations-Team, mit Florian Becker, Volker Bräuninger und Ulrich Haag, das Fest ermöglichen und viel Zeit und Engagement investierten“ so Prayon. Der Dank des Schirmherrn galt auch Sponsoren, die nicht nur alle Helfer mit weißen Schürzen und roten T-Shirts mit Hinweis auf das Dorfjubiläum ausstatteten.

Bräuninger und Ortskartell-Vorsitzender Haag stellten heraus, dass im Ort das Gemeinschaftsgefühl und die Solidarität unter den Vereinen großgeschrieben werden. Eingebracht haben sich zwölf Vereine. Für viel Spaß und Abkühlung sorgte die DLRG mit ihrem „Plumsklo“-Spiel, wo durch gezielte Treffer unter anderem Julian Dalmus und Fabian Müller in den Wassercontainer geschleudert wurden. Super angekommen ist auch die T-Shirt-Sprayaktion des Turnvereins mit dem Graffiti-Künstler Sebastian Bauer. Der Erlös geht an die Kinderkrebsklinik Tannheim. Wer beim Rosenschießen nicht ins Schwarze traf, brauchte nicht gleich den Kopf hängenzulassen. Spätestens bei der Blumentombola des Obst- und Gartenbauvereins war mehr Glück garantiert. Alle Hände voll zu tun hatten die CVJM-Mitarbeiterinnen beim Kinderschminken, die Barkeeper der Feuerwehr Abteilung Nord, der Spaßvögel und der Remchinger Jungs vom KSC-Fanclub. Die Carnevalsgesellschaft sprach vom „Ausnahmezustand im Party-Ortsteil“. Gefordert waren auch die Freunde der kulinarischen Vielfalt, die große Vielfalt brachte manchen Feinschmecker ins Grübeln. Für musikalische Unterhaltung sorgten neben DJs die Wilferdinger Kultband „Pfidwin“.

Mit dem „Handwerker-Essen“, am Montag von 12 bis 14 Uhr, bei den Aztekas-Stammtischfreunden klingt das Straßenfest aus.