
Tiefenbronn. Als es am Freitagabend zur Abstimmung über Tiefenbronns Haushaltsplan für 2026 kommt, also für das, was Bürgermeister Frank Spottek in seiner Etatrede das „politische Arbeitsprogramm“ der Gemeinde genannt hat, würde niemand im Zuhörerraum darauf wetten, dass dieser Plan nicht krachend durchfallen könnte. Zu groß ist zuvor der Unmut quer durch die Fraktionen über den Umgang mit dem Stellenplan der Verwaltung. Zu heftig die Auseinandersetzung zwischen Räten und Rathauschef über die Personalkosten. Vor allem die CDU geht die Verwaltung an. Die größte Ratsfraktion stimmt am Ende geschlossen gegen den Etat. Dass der Etat dennoch mit knapper Mehrheit von acht zu sechs Stimmen akzeptiert wird, liegt daran, dass Liste Mensch und Umwelt (LMU) und Freie Wähler ihren Ärger herunterschlucken, um das Zahlenwerk nicht zu gefährden.
Auf den ersten Blick sieht der Etat im Vergleich mit der allgemeinen kommunalen Finanzkrise recht solide aus. Zwar erwartet
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