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Ralf Speh (rechts) von der Bürgerinitiative erläuterte Ende Januar einer Gruppe von Mühlacker Ratsmitgliedern und Anwohnern bei einem Vororttermin die neuralgischen Punkte auf der oftmals äußerst engen Höhenstraße.  Foto: PZ-Archiv/Hepfer 
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Auf einer Pressekonferenz haben gestern der Mühlacker Bürgermeister Winfried Abicht (Dritter von links), die Ratsmitglieder Bianca Schauer (AfD, von links), Veit Kibele (FDP), Elli Marx (SPD) sowie die städtischen Mitarbeiter Holger Weyhersmüller (Amtsleiter Umwelt- und Tiefbauamt) und Achim Klein (Straßenbau) die derzeitigen Ausbauplanungen der rund 600 Meter langen Enzberger Höhenstraße vorgestellt.  Foto: Hepfer 

Streit wegen Ausbau der Enzberger Höhenstraße: Das ist der Plan der Stadt und das will die Bürgergruppe

Mühlacker-Enzberg. Seit vierzig Jahren dümpelt die nur teilweise erschlossene Höhenstraße in Enzberg vor sich hin. Doch mittlerweile nehmen in der Mühlacker Stadtverwaltung Pläne Gestalt an, die Straße vollends auszubauen. Das heißt allerdings, dass sich die betroffenen Anwohner an den Kosten der topographisch nicht ganz einfachen und daher auch nicht billigen Erschließung beteiligen müssen. Deshalb hat sich in Enzberg nun eine Bürgerinitiative (BI) gegründet, die sich dafür einsetzt, den finanziellen Aufwand für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Holger Weyhersmüller, Leiter des Umwelt- und Tiefbauamts, schätzt auf der Basis der derzeitigen Planungen alleine die Baukosten für die gesamte Maßnahme auf 1,8 bis zwei Millionen Euro. Die 37 betroffenen Anlieger müssten somit laut den Berechnungen von BI-Sprecher Ralf Speh eine Summe von rund 55.000 Euro pro Anwohnerpartei für die Erschließung aufbringen. Und das ist der BI schlicht zuviel. „Laut der Grundsätze des Bundesverwaltungsgerichts muss sich eine Gemeinde in solchen Fällen zugunsten der Betroffenen auf das kostenmäßig Erforderliche beschränken“, argumentiert Ralf Speh. Gestern war er bei einem Vororttermin in der Höhenstraße mit einer Gruppe von Mühlacker Ratsmitgliedern und Anwohnern unterwegs, um die neuralgischen Punkte zu erläutern, bei denen die BI noch Einsparungspotenzial sieht.

Mehr über den Kostenstreit bezüglich des Ausbaus der Enzberger Höhenstraße lesen Sie am Samstag, 1. Februar, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Peter Hepfer

Peter Hepfer

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