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Der Waldbronner Kandidat Max Giesinger steht bei der ersten Liveshow von "The Voice of Germany" recht locker auf der Bühne. Er kommt souverän eine Runde weiter.
Der Waldbronner Kandidat Max Giesinger steht bei der ersten Liveshow von "The Voice of Germany" recht locker auf der Bühne. Er kommt souverän eine Runde weiter. © dpa
06.01.2012

"The Voice" und Max Giesinger auf Erfolgskurs

Die Castingshow «The Voice of Germany» schwimmt auch im neuen Jahr weiter auf der Erfolgswelle. Die erste Liveshow im Wettbewerb bescherte ProSieben am Donnerstagabend 4,18 Millionen Zuschauer, der Marktanteil betrug 14,1 Prozent. Und: Max Giesinger, Lokalmatador aus Waldbronn, kam souverän eine Runde weiter.

Umfrage

Ist Max Giesinger aus Waldbronn ein Topfavorit fürs Finale der Castingshow "The Voice Of Germany"?

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Das war die zweitbeste Einschaltquote im Hauptabendprogramm insgesamt. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte «The Voice» mit 25,8 Prozent sogar den höchsten Marktanteil aller Sender. Den fettesten Stimmenanteil beim Onlinevoting holte sich der locker wirkende Max Giesinger. Ganz souverän überstand er die Live-Show und wurde als Erster der Gruppe von Soulsänger Xavier Naidoo in Richtung Finale gewählt.

In der dreistündigen Show aus Berlin-Adlershof konnten erstmals die Zuschauer mit über das Wohl und Wehe der Kandidaten entscheiden. Zwölf Teilnehmer stellten sich mit je einem Song vor - sechs aus dem Team von Coach Xavier Naidoo und sechs aus dem BossHoss-Team. Je zwei Kandidaten schickte das Publikum per Telefonwahl in die nächste Runde, und je zwei Kandidaten durften die Coaches mitnehmen. Am Freitagabend sollte auf Sat.1 das gleiche Prozedere mit den je sechs Liveshow-Kandidaten von Nena und Rea Garvey passieren.

Während die stimmlichen Qualitäten der zwölf Sänger auch am Donnerstag zuweilen überzeugen konnten, gab es unüberhörbar Probleme mit dem Ton. Während der Show beschwerten sich sehr viele Fernsehzuschauer im Internet über die mangelnde Akustik und die schlechte Tonaussteuerung - obwohl «The Voice» ja gerade mit dem Live-Band-Sound überzeugen wollte. Ein ProSiebenSat.1-Sprecher bestätigte, dass es Probleme gab. Man sei der Ursache auf der Spur - bei den nächsten Sendungen werde das besser, versprach er.

Außerdem übertrieben es die Juroren und Coaches diesmal mit ihrem bislang allseits gelobten fairen Verhalten gegenüber den Kandidaten. All zu viel zuckersüße Lobhudeleien, kaum ein kritisches Wort gab es - mehr professionelle Einordnung der doch sehr unterschiedlichen Performances hätten sich viele Fans sicher gewünscht. So klang alles nach Weichspüler und Absprache.

Dennoch war es allem in allem eine gelungene Show, mit der sich ProSieben am Donnerstag von «The Voice» verabschiedete. Nun übernimmt komplett der Schwestersender Sat.1, der bis zum Finale am 10. Februar jeweils freitags um 20.15 Uhr die Liveshows ausstrahlt. Bei ProSieben bleibt aber dennoch der Donnerstag Casting-Tag, denn nächste Woche beginnt dort die Suche nach dem deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2012 mit dem Titel «Unser Star für Baku» - diesmal im Wechsel mit der öffentlich-rechtlichen ARD. dpa/tok